[Achtung. Langer Text]

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Aah herrjemine. Es geht einfach nicht, ich habe alles versucht. Es geht. Nicht. Ich kann mich nicht auf den morgigen Tag freuen, Bayram/Eid wie ihr wisst.

An Bayram ist es deutlich kälter, als an normalen Tagen. Das liegt natürlich an der Kleidung, die man an diesen besonderen Tagen tragen sollte/muss/will. Während man normalerweise im warmen Zwiebellook durch die Gegend läuft, zieht man sich an jenem Tag- sagen wir mal- etwas anständiger, schicker, vielleicht auch einfach affiger? an :)

Wer schön sein will muss leiden.  Das haben sie uns doch jahrelang eingetrichtert. So ein Schwachsinn, aber wir sind ja nicht gerade klukk. Also leiden wir, ich möchte nicht schon wieder verallgemeinern, ich leide! Weil mir 1. wirklich kalt ist 2. ich so ca. 4-5 Mal die Prozedur des Wudus durchlaufen muss, mit gebügeltem Kopftuch und Co. Die Schwestern wissen was ich meine. Unglaublich schwer.

Alles halb so schlimm, eigentlich erträglich und längst sollte ich aus dem Alter raus sein, wo man sich nur wegen dem Geld und neuer Kleidung auf Bayram freut… Hier ein Auszug, aus einem Trialog zwischen mir, meinem kleinen Bruder und dem Nachbarsjungen, wo mir das wieder deutlich wurde.

Nachbarsjung: boaaah, ich will endlich ne wi kaufen.

kl. Bruder: öhh, kauf doch!

Nachbarsjung: meine mutter erlaubt es mir nicht eeeyh. obwohl ich voll viel geld hab ya. 300. oder 400.

kl. Bruder: boah.

Ich: spar doch, kannst dir später was tolles mit kaufen (Welch herrlich-pädagogische Annäherung meinerseits, bin stolz :P )

Nachbarsjung: öehehuheüh. was däään?? n auto oda was? damit kann ich mir doch keine karre kaufen.

Ich: oh, vielleicht kein auto, aber du kannst für deinen führerschein sparen! (Ich werde immer besser!)

kl. Bruder: ja eyh. du bist jetzt 11, kannst voll viel kohle sparen..mit bayram und so ne.

Nachbarsjung: als ob, bald krieg ich doch kein geld mehr. die geben nix mehr, wenn du alt wirst.

kl. Bruder: meint der, kriegst voll viel geld noch, chill mal..letztes mal hatte ich locker sibzig-achzig so. bin schon 14. geht noch ya, ein paar jahre.

Nachbarsjung: meinste..???weiss niiiiiiisch.

kl. Bruder: doch mann, voll bääm!!!

Nachbarsjung: hihihi

kl. Bruder: hihihi

Ich: hihihi

Soviel dazu.

Ich brauche mehr. Also habe ich die letzten Tage nachgedacht. Was bedeutet das Opfern für mich? Was habe ich bis jetzt geopfert? Das Ergebnis war leider erschreckend: Nichts. Immer wenn es etwas gab, was ich lieber aufopfern sollte, habe ich einfach weggeguckt und ignoriert.  10 € spenden fällt mir unglaublich schwer, aber sobald mein Bafög da ist, werde ich im dm das Geld auf den Kopf hauen und das auch garantiert ohne schlechtes Gewissen zu haben.

Ok, habe ich denn wenigstens auf etwas verzichtet? Auf den xten Pullover vielleicht. Der war doch runtergesetzt, also warum sollte ich nicht zugreifen? Chucks in passenden Farben braucht man auch, überlebenswichtig.

Es ist frustierend wie ihr seht. Also wage ich einen weiteren Schritt. Ich stelle mir vor, wie es dem Propheten Ibrahim erging, als er kurz davor war seinen Sohn zu opfern. Seinen eigenen Sohn! Ich stelle mir vor, wen ich auf dieser kleinen Welt  (sie ist wirklich klein) am allerallerliebsten habe und stelle fest: Wahrscheinlich hätte ich bei so einer Aufforderung den Vogel gezeigt. Welch eine Hingabe und Vertrauen muss es sein, sowas über das Herz bringen zu können.

Allah erwartet und wird wahrscheinlich von uns niemals erwarten, das wir etwas  auf diese Art und Weise opfern, aber hey, warum können wir nicht einmal bei einem Verlust Vertrauen in ihm zeigen und nicht wie ein kleines Kind, dem ein Spielzeug weggenommen wurde, herumheulen.

Deswegen.

Dieses Jahr schenke ich mir was zu Bayram und lasse die Zügel des wiehernden Pferdes locker. Ich setze das Messer an (symbolisch natürlich!) und….Aaaah, da fällt auch schon ein Schäfchen vom Himmel..!

weil ich nicht bis Sonntag warten kann.

 

 

Wer

den

Hafen

nicht

kennt,

in

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er

segeln

will,

für

den

ist

kein

Wind

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richtige

!

 

 

 

Manchmal fühlt sich Muslimkäppchen wie Rotkäppchen, nur muss sie sich nicht nur mit einem Wolf auseinandersetzen; sondern mit mehreren. Auseinandersetzen ist ein gutes Wort. Passt hier perfekt.

Immer wenn sie in dem bescheidenen Haus ihrer Großmutter ankommt, sieht sie einen Wolf im Bett liegen. Klar, sie kommt immer wieder an. Wer weiß, vielleicht ändert sich etwas? Und naja, ihr kennt die Geschichte. Warum hast du so große Ohren, so große Augen und so weiter. Der eine argumentiert an einem Tag mit logischen Argumenten aus seinem Superhirn, der andere bietet ihr am nächsten Tag rote Bücher an, es gibt welche die ihr die türkische Nationalhymnee vorsingen(türkische Wölfe, das sind mitunter die schlimmsten..Vorsicht!) und dann welche, die ihr ein schwarzes Tuch für sie! und natürlich einen Kajal für ihre Augen! weiterreichen. Weiterhin gibt es welche, die ihr ihre wunderschöne Kappe herunterziehen wollen. Andere, die etwas undeutlich sprechen..Harrr–harrrr-harrrrram?! Was? Fragt sich Muslimkäppchen immer wieder. Was wollt ihr von mir?

Dabei will Muslimkäppchen wirklich nur eins! Ihre kranke Großmutter pflegen. Die ist aber,..ahh leider..Ihr wisst wo!

Aber Hoffnung gibt es, wie immer. Denn die Geschichte endet wunder-wunderschön. Jetzt warten wir aber erstmal auf den Förster.

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Ramadan 2009

Irgendwo in Fatih/Istanbul

:)

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Liebes AnlaufsstellefürirritierteMuslime-Team,

als ich letztens dort irgendwo saß und wir alle den Allmächtigen anriefen, weil er doch verspricht, dass er den Ruf des Rufenden hört, hatte ich so ein unglaublich unangenehmes Gefühl. Während alle um mich herum fühlten, die Augen geschlossen hin und her wippten, betrachtete ich die Linien in meiner Handinnenfläche und dachte darüber nach, ob irgendeine von diesen eine Bedeutung hat. Dann überkam mich ein Gefühl des Schams, weil ich mich nicht konzentrieren und komischerweise nicht aus dem Herzen Amin sagen konnte. Das Problem lag an mir, da war ich mir sicher. Die anderen schienen das Arabische zu verstehen, oder ein wunderschönes und reines Herz zu haben, so dass sie auch einem Bittgebet, dessen Worte sie nicht verstanden laut und entschlossen zustimmenkonnten. Jetzt frage ich euch, stimmt irgendetwas nicht mit mir? Wie schaffe ich es das nächste Mal nicht auf die Linien zu achten, sondern auch hin und her zuwippen. Oder so. Habe ich kein reines Herz???

Irritiert, aber mir den freundlichsten Grüßen

Fadime Kambur

Wie sähe wohl die Antwort aus?

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Ja, auch sie haben es immer wieder probiert

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Wenn man irgendwo sitzt oder einfach mal kurz Schampoo holen will, von dm. Was auch immer. Wenn ein Bild am Gehirn ankommt löst es einen Reiz aus, glaube ich jedenfalls. Dann denkt man vielleicht zurück. Zurück, also an die Vergangenheit. An die Kindheit undso. Schlechtes vergisst man schnell. Aber Gutes ist immer präsent. Nicht einfach nur so präsent, sondern hmm…Man schmeckt förmlich den Augenblick. Genau in dem Moment passiert etwas. Ich weiß nicht ob ihr die kleinen Figuren von Es war einmal das Leben kennt. Genau die laufen dann im gesamten Kopfbereich herum, die einen mit den grünen Helmen ziehen die Mundwinkeln nach oben, und die Augenpartien nach links. Man lächelt also dumm herum. Das gefällt der anderen roten Truppe natürlich nicht, sie zieht die Augenwinkeln nach unten und versucht das Feuer in den Augen zu löschen. Mit Eimern voller Wasser versteht sich. Kleine Eimern. Als diese Truppen sich gegenseitig behaupten wollen und der Mensch denkt: „Lächeln, dass sie gewesen oder weinen, dass sie vorüber?“, sich einfach nicht entscheiden kann, kommt Hilfe angeeilt. Ein Kloss kriecht den Hals hoch. Die rote Truppe ist kurz davor zu siegen. Nu? Wie kriegt man den  jetzt herunter? Wenn man auf den Beinen ist, sucht man sich sofort eine Bank. Sitzt man im Zug, ist es noch besser. So stützt man den Kopf am Fenster ab. Ca. 45° Winkel müsste reichen. Man sitzt also da, und hofft auf freie Atemwege. Warum? Nach pysikalischen Gesetzen könnte es nämlich sein, dass der Kloss so einfacher und schneller herunterrutscht und die grüne Truppe wenigstens eine Chance bekommt, aber so genau kenne ich mich mit den physikalischen Gesetzen leider nicht aus.

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Wenn Musiker ein Best Of-Album auf den Markt bringen, dann kann man eigentlich fest davon ausgehen, dass sie 1. Geld brauchen und 2. ihnen nichts Neues mehr einfällt.

Auch MustI hat so eine Art Best Of-Buch herausgebracht, wo seine Zitate gesammelt sind. Vahyin İmbiğinden Damıtılmış Özlü Sözler. Ja, sehr fiyakalı der Name. Nun schalte ich auf die türkische Tastatur, drücke auf ein Z, obwohl ich ein Y haben will und tippe meine Notizen, die ich mir mit einem Bleistift auf kleine Zettel notiert habe, ab. Warum? Hm, weil ihr so vielleicht einen feshen Spruch für eure Live-Meldungen bei Facebook, fürs Buschfunk im StudiVZ oder auch die Statusanzeige im MSN-Messenger habt. Postmoderne Bedürfnisse. Oder damit ich mir alles besser merken kann, denn ich lerne nur, wenn ich schreibe. Oder aber auch nur so, muss ja nicht alles einen Grund haben, habe ich gelernt. Ohne (abzu)schreiben.

Sınava çekilen insan Allah’ın ilgi alanında demektir.

Her tufanın bir Nuh’u vardır.

Allah’tan başka şefaatci aramak, Allah’tan istemeye yüzü olmamak demektir.

Muhabbetin müebbet olduğu çağlarda, nefret bile aşka gebe kalırmış. Sevginin tene hasredildiği modern zamanlarda, aşk nefrete gebe kalıyor!

Allah bir vererek sınar, bir alarak. Siz ikisinede hazır olun!

Yazı, sızının çocuğudur.

Meğer anlamak insanı ne çok yorarmış.

Allah’tan bağımsız bir kariyer planlaması yapmayınız.

Gerçek davetci bize gel diyen değil, kendine gel diyendir.

En özlü dua, halini Allah’a arz etmektir.

İz, ayaklara sahip olmanın şükrdür. Bir çift ayağı olan iz bıraksın.

Dua insanın kendi kendine yetmediğinin itirafıdır.

Müslüman olmak bir guruba dahil olmak değil, bir duruşa sahip olmaktır.

Ey Insan, ölünce ne olmayı düşünüyorsun?

Her kahır bir sevda uğruna çekilir.


Vahyin İmbiğinden Damıtılmış Özlü Sözler
 Mustafa İslamoğlu

mos defMos Def-sehr vorbildlich!

Die Kleidung der muslimischen Frau ist ein heißdiskutiertes Thema. Vorallem scheinen die Brüder viel darüber zu wissen und uns aufklären zu wollen. Das ist natürlich sehr nett! Wirklich! Woher sollten wir sonst auf die Idee kommen, dass wir uns bedecken, weil wir unseren lieben Bruder im Islam schützen wollen? Oder wer sollte uns sonst mit altklugen Weisheiten versorgen: „Weißt du liebe Schwester… Für uns Männer ist es sehr schwer… Ehm, ich meine…….“ Nein, ok sei einfach leise! Und überhaupt…ich verrate euch mal ein Geheimnis, auch wir sind Menschen mit besonderen Schwächen…Aber dafür gibt es doch die Lösung schlechtin! Schon mal etwas von Blicke senken gehört?

Wir kleiden uns islamisch, weil es in allererster Linie ein Gebot Allahs ist und nicht, weil wir euch armen Männer schützen wollen. Wenn es aber um Solidarität und um gegenseitige Unterstützung geht, dann sollten die Brüder bitte auch im Hochsommer mit langen Shirts rumlaufen. Das wäre doch mal was, oder? Angemessenes Kleiden sollte allerdings auch Männersache sein. Hautenge T-Shirts, die Muskeln oder auch den Schwabbelbauch abzeichnen sind ganz und gar nicht im Sinne der islamischen Bekleidung. Vorallem enge Hosen sollten unbedingt aus den Kleiderschränken verschwinden. Nicht weil es vor Attraktivität sprüht, sondern weil es viel mehr erkennen lässt, als nötig ist.

Ein Frage an die Brüder, wann habt ihr euch das letzte Mal überlegt ein buntbedrucktes T-Shirt beiseite zu legen, weil es zu auffällig ist oder wann habt ihr euch wegen euren kurzen Shorts Sorgen gemacht? Wahrscheinlich werden einige Leser meinen, dass ich zuviel erwarte, aber alles beruht auf Gegenseitigkeit. Wir sind doch Gesch-wis-täääääär(!!!), nicht wahr? Also liebe Brüder, denkt bitte einmal darüber nach und kauft die Hose das nächste Mal eine Nummer größer. Danke.

Notizblock_by_dg20319Copyright by dg20319

 

Canan hatte schon darüber berichtet. Jugenddialog 2020. Am Freitag ist die Auftaktsveranstaltung in Essen, da ich mir nicht ganz sicher bin ob und an welchem Termin ich dabei sein möchte, werde ich mir an dem Tag das ganze nochmal angucken.

Morgen, also am 29.10. ist ein Vortrag an der RUB von Salou Mohammed zu dem Thema “Religiösität im Alltag einer modernen Gesellschaft“. Ich habe mir diesen Vortrag von ihr schon in Duisburg angehört. Sie bringt das ganze locker und witzig rüber, empfehlenswert.. 18-20 Uhr, Ruhr-Uni Bochum, HZO 60

In Dortmund gibt es ein Filmfestival über das Thema Macht, “ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung.“ Vom 29.10 bis 04.11. Zum Programm.

 

 

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Ich könnte glatt das Lied von den Gorillaz mitsingen, dabei sind wir Mitten im Winter. Es wird kälter und dunkler. Die Haut wird blasser, die Wangen und die Nasenspitze rötlicher. Simultanes Schwitzen und Frieren ist angesagt…but salla..i aint  happy. i m feeling glad. i got sunshine in a bag. i m useless, but not for long.the future ist coming on…is coming on.

Zindandan Mehmed’e mektup

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Zindanda iki hece.Mehmed’im lafta!

Baba katiliyle baban bir safta!
Bir de geri adam,boynunda yafta…

Halimi düşünüp yanma Mehmed’im!
Kavuşmak mi?..Belki ..Daha ölmedim!

Avlu… Bir uzun yol… Tuğla döşeli,
Kırmızı tuğlalar altı köşeli.
Bu yol da tutuktur hapse düşeli…

Git ve gel… Yüz adım…Bin yıllık konak
Ne ayak dayanır buna ,ne tırnak!

Bir alem ki, gökler boru içinde.
Akıl almazların zoru içinde
Üstüste sorular soru içinde.

Düşün mü,konuş mu, sus mu ,unut mu?
Buradan insan mı çıkar,tabut mu?

Bir idamlık Ali vardı,asıldı
Kaydını düştüler,mühür basıldı.
Geçti gitti,birkaç günlük fasıldı

Ondan kalan,boynu bükük ve sefil;
Bahçeye diktiği üç beş karanfil…

Müdür bey dert dinler,bugün“maruzat“!
Çatık kaş…Hükumet dedikleri zat…
Beni Allah tutmuş kim eder azat?

Anlamaz;yazısız,pulsuz,dilekçem…
Anlamaz!ruhuma geçti bilekçem!

Saat beş dedi mi,bir yırtıcı zil
Sayım var, maltada hizaya dizil!
Tek yekun içinde yazıl ve çizil!

Insanlar zindanda birer kemmiyet;
Urbalarla kemik,mintanlarla et.

Somurtuş gibi bıçak,nara gibi tokat;
Zift dolu gözlerde karanlık kat kat…
Yalnız seccademin yönünde şefkat

Beni kimsecikler okşamaz madem
Öp beni alnımdan,sen öp seccadem!

Çaycı getir ilaç kokulu çaydan!
Dakika düşelim,senelik paydan!
Zindanda dakika farksız aydan

Karıştır çayını zaman erisin
Kopuk kopuk,duman duman erisin!

Peykeler,duvara mihli peykeler
Duvarda,başlardan yağlı lekeler
Gömülmüş duvara,bas bas gölgeler…

Duvar,katil duvar yolumu biçtin
Kanla dolu sünger… Beynimi içtin

Sukut…Kıvrım kıvrım uzaklık uzar
Tek nokta seçemez dünyada nazar
Yerinde mi acep,ölü ve mezar?

Yeryüzü boşaldı habersiz miyiz?
Güneşe göç varda ,kalan biz miyiz?

Ses demir,su demir ve ekmek demir…
İstersen demirde muhali kemir.
Ne gelir ki elden,kader bu,emir…

Garip pencerecik,küçük daracık;
Dünyaya kapalı,Allah’a açık

Dua,dua eller karıncalanmış;
Yıldızlar avuçta, gök parçalanmış
Gözyaşı bir tarla,hep yoncalanmış

Bir soluk,bir tütsü,bir uçan buğu
İplik ki incecik,örer boşluğu

Ana rahmi zahir ,şu bizim koğuş
Karanlığında nur,yeniden doğuş….
Sesler duymaktayım;Davran ve boğuş!

Sen bir devsin,yükü ağırdır devin!
Kalk ayağa,dimdik doğrul ve sevin!

Mehmed’im,sevinin ,başlar yüksekte!
Ölsek de sevinin,eve dönsek de!
Sanma bu tekerlek kalır tümsekte!

Yarın elbet bizim,elbet bizimdir!
Gün doğmuş ,gün batmış ,ebed bizimdir

NFK

ekir2008-10-23duisburgditibm4gCopyright by Hayrettin ÖZCAN

Eigentlich wollten wir heute in Duisburg-Marxloh Cuma beten, in der großen Mosche von Ditib. Als wir aber dort fast ankamen, bewegten sich die schwarzhaarigen und bärtigen Männer Marxlohs in eine absolut falsche Richtung. „Hey, die laufen hier alle rum, als hätten die schon gebetet, pühehe..tzee“ Leider war das die absolute und harte Wahrheit. Wir hatten das Cuma-Gebet verpasst und mussten uns mit dem Mittagsgebet zufrieden geben, weil wir davon ausgegangen waren, dass man auch hier-genauso wie bei uns- später betet, aber andere Städte andere Sitten.

Die Moschee ist wirklich schön, fast zu schön. Nein, wirklich zu schön, deswegen habe ich irgendwie das dumpfe Gefühl, dass es für immer ihr Schicksal sein wird, dass man in ihr Fotos schiesst, sie wie ein Museum besichtet und auf dem Hof die Zeit vertreibt. Sie hat mich an Sultanahmet erinnert.. Als wir einmal dort unser Gebet verrichten wollten, hielt ein Mann mit kräftiger Stimme eine Rede. Es war im Ramadan und er kritisierte die Einwohner Istanbuls, die nicht fasten und keine Rücksicht auf die Fastenden nehmen. Mit erhobener Stimme schwor er, dass sie sich (und wir wahrscheinlich auch) ihrem Untergang nähern. Die wunderschöne Architektur Sultanahmets und die beruhigende Atmosphäre war also futsch, nicht mehr zu geniessen. Ich hätte ihm am liebsten eine Tomaten an den Kopf geworfen. Erzähl was gutes, oder noch besser: schweig!

Deswegen denke ich, schöne Kacheln  in den Moscheen sehen auf den Fotos gut aus, schöne Seelen in den Gebetsreihen aber, sorgen für Bergluft.

Hier ein supergenialer Kurzfilm, den ihr euch unbedingt anschauen müsst

Ihr solltet euch das Video am besten zwei Mal ansehen,  danach könnt ihr mir sehr gerne eure Interpretationen mitteilen. ;)

Heute bin ich so unglaublich schlecht gelaunt. Da ist aber trotzallem was schicksalhaftes passiert und ich bin auf dieses Zitat gestossen. Eigentlich wäre es eine sehr lehrreiche Geschichte, aber immer wenn ich irgendetwas aus meinem Leben schreibe, komme ich mir wie eine alte Oma vor, die mit ihren Katzen redet. Deswegen, egal.

***

Es sind gewisse Dinge, die sich das Schicksal hartnäckig vornimmt.

Vergebens, daß Vernunft und Tugend, Pflicht und alles Heilige sich ihm in den Weg stellen: es soll etwas geschehen, was ihm recht ist, was uns nicht recht scheint; und so greift es zuletzt durch, wir mögen uns gebärden, wie wir wollen.

Doch was sag ich!

Eigentlich will das Schicksal meinen eigenen Wunsch, meinen eigenen Vorsatz, gegen die ich unbedachtsam gehandelt, wieder in den Weg bringen.

Goethe, Wahlverwandschaften


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Copyright by Krapivka2007

Heute ist mir etwas ganz besonderes passiert…Ich wollte mich am Essener Bahnhof  von einer Rolltreppe tragen lassen. Wenn man eine Rolltreppe benutzt, muss man garnichts machen, sich nicht bewegen, nicht anstrengen, der perfekte Zeitpunkt um mal wieder nachzudenken. Über Mögliches und Unmögliches. Über Vergangenes und Gewesenes uund Stattgefundes uuund. Hahh. Zack. Moment mal, wir sind angekommen und jetzt muss ich eigentlich weitergehen können. Dem ist nicht so. Ich kann mich irgendwie nicht weiterbewegen. Stehe auf der Ebene…Und gucke nach hinten, die Treppe rollt und rollt..Dann schaue ich nach vorne und möchte mich weiterbewegen und es klappt nicht. Ich gucke wieder auf die Rolltreppe, die immernoch ihrer Mission nachgeht und weiterrollt: Wenn ich nicht nach vorne gehen kann, dann sollte ich wohl zurück gehen dürfen, denke ich mir. Aber nein, es ist unmöglich eine nach oben rollende Treppe herunterzulaufen.  Vergebens, also muss ich nach vorne. Und genau in diesem Moment denke ich mir: Krass, was ist das denn für eine Falle und warum kommt sie mir so bekannt vor?! Verstehst du? Weder nach vorne, noch zurück. Ich gucke mich um und suche nach einer Lösung, die ich aber nicht finde. Plötzlich sehe ich das Problem und das ist viel besser als die Lösung zu finden. Glaub mir. Mein Schnürsenkel hat sich irgendwo da unten eingeklemmt. Gut, jetzt muss ich also diesen dort herausreisssen. Ich schaue auf meinen Schnürsenkel und dann wieder um mich herum und sehe Menschen. Kann ich das Ding da überhaupt befreien? Und wenn ich es nicht schaffe, ist es dann nicht peinlicher? Zeigt das nicht, dass ich schwach bin? Aber wenn du an das Ende denkst, kannst du kein Held werden, sagte so mal so  ein Wannabe-Mafiosi-Typ in einer Serie im türkischen Fernsehen. Kennst du bestimmt. Dann versuche ich es also doch…und es klappt wirklich. Mein Schnürsenkel ist wieder frei. Ich atme auf. Gehe zur Seite, binde meinen Schuh wieder und tue so als ob nichts passiert wäre. Wie genial ist das denn?!?

Das zückt mich gerade sehr. ?!?!?!

Die Christlich-Islamische Gesellschaft bietet in Zusammenarbeit mit dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland und mit Unterstützung zahlreicher muslimischer Organisationen einen Grundkurs zur Qualifizierung von Musliminnen und Muslimen in der Notfallseelsorge an. Das Angebot richtet sich an engagierte Musliminnen und Muslime, die ehrenamtlich in der Notfallseelsorge mitarbeiten möchten. Der Grundkurs vermittelt die Qualifikation zur Mitarbeit in einer örtlichen Rufbereitschaft. Die theologischen und rituellen Anforderungen aus muslimischer Sicht werden besonders berücksichtigt. Der Kurs besteht aus sechs Tagesseminaren, die von Dezember 2009 bis Februar 2010 in Köln stattfinden.

mehr Infos

Für mich ist es zwar nichts, aber ich glaube es wäre für viele, die gerade hier lesen höchst interessant und lehrreich.

Vier Vorlesungen habe ich bis jetzt in 2 Tagen gehört und einiges gelernt…

  • Die Veranstaltung Allgemeine Psychologie ist 1A. Es könnte sein, dass es am Fach liegt, aber auch an dem coolen Dozenten, oder vielleicht ist es auch die Kombination aus beidem.
  • Das Gekritzle in dem Vorlesungsraum der oben genannten Vorlesung ist absoluuut gängxta. Da haben zum Beispiel meine Landsleute sowas wie UltrAslan, Beşiktaş, türkische Städtenamen, Liebesbekundungen oder auch politische Parolen hingekritzelt. Ich lese sie mir alle durch und stelle mir vor, wer der Künstler oder die Künstlerin war…
  • In meinem Studiengang liegt der Anteil der türkischen Mitstudierenden bei ca. 0,2%, die der Muslime bei…ääh, 0,0125%.. Sodass ich wohl den Satz: „Hadi, lass mal beten gehen“ nicht aussprechen werde . Das ist aber mein Schicksal seit ca. 13 Jahren, so dass ich mich damit abgefunden habe und hoffe, dass ich irgendwann auch einsehen werde, warum das so besser für mich ist.
  • In der Mensa sollte man rational bleiben, sich und den Magen gut einschätzen. Manchmal sind einfach nur die Augen hungrig.
  • Leute, die mit einem Laptop in der Vorlesung sitzen sind, sorry aber- Idioten! Da zickt eine ihre beste Freunden übers MSN an, drüben schickt die andere über ICQ Liebesgeschnulze an ihren Freund (und man sieht an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie es absolut nicht ernst meint), und daneben versucht einer vergebens die blonde Mitstudentin, die 2 Reihen davor sitzt, über StudiVZ anzuflirten. Ich muss natürlich immer mitlesen, weil das ein automatischer Prozess meines Gehirns ist. Das habe ich in der Vorlesung gelernt.
  • Ich habe ein großes Orientierungsproblem. Renne schon seit Tagen mit einem Lageplan durch die Gegend, obwohl die Uni nicht sooo groß ist. Peinlich.
  • Träumen während der Vorlesung ist gut, während der Zugfahrt am gutesten. Ich bewahre ab jetzt all meine Tagträume für diese beiden Orte auf.
  • Ich muss noch viel lernen.

Allah dostu odur ki, nefsine tek pay biçmez; Kırk yıl bir ekşi ayran özler de onu içmez.

Allah dostu olmak istiyorum mümkünse. Olabilirmiyim?

Ein Jahr ist es her.

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Die Zeit vergeht schnell, Erinnerungen bleiben für immer.

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